MIGRAPLAN UNTERSTÜTZUNG & HILFE

Migraplan Unterstützung & Hilfe : Migraplan ist eine gemeinnützige Organisation, die sich um gesellschaftliche Missstände kümmert und Migranten, sowie sozial schwachen Menschen hilft, ihr Lebensumfeld zu verbessern. Migraplan hat eine Grundhaltung gegenüber Menschen – wir helfen wo es nötig ist.

Eine feste Säule ist unsere nachhaltige Kinderhungerhife (finden Sie unter diesem Link) , die wir tragend ausgebaut haben, da wir die Bekämpfung von Hunger als ein entscheidendes Mittel zur Vermeidung der internationalen Fluchtbewegungen sehen. Wir gehen davon aus, dass unsere Migrationsproblematik in Deutschland und Europa nur gelöst werden kann, wenn wir die Fluchtgründe beseitigen. Leider sind uns im Moment, wie vielen anderen NGOs auch, der Zugang in Entwicklungsländer durch die Pandemie verwehrt.
Aber um Menschen zu finden, die Hilfe benötigen , wird man auch schnell direkt vor der Haustür fündig. Aufenthaltsstatus, Sprachkurs, Arbeitssuche sind nur drei Themen, die in Deutschland zu unserem Unterstützungskatalog zählen. Ob die Menschen aus einem EU-Land oder einem anderen Land kommen, ob Sie als Flüchtling oder aus einem anderen Grund nach Deutschland gekommen sind – wir helfen Ihnen individuell, vertraulich und kostenlos.

MIGRAPLAN GEGEN RASSISMUS

Muss erst immer etwas geschehen, damit sich die Menschen an Rassismus erinnern?
Migraplan Unterstützung & Hilfe

Am 25. Mai 2020 starb in Minneapolis / USA George Floyd, ein afroamerikanischer Mann, während er von der Polizei verhaftet wurde. Eine Videoaufzeichnung des Vorfalls durch Unbeteiligte zeigte, dass ein weißer Polizeibeamter Floyd zu Boden drückte, während er in Handschellen gefesselt war. Das Knie des Polizeibeamten drückte mehr als acht Minuten lang in Floyds Nacken, selbst nachdem Floyd das Bewusstsein verloren hatte. Auf dem Video hörte man Floyd sagen: „Bitte, ich kann nicht atmen. Mein Bauch tut weh. Mein Nacken tut weh. Alles tut weh. … (Ich brauche) Wasser oder so etwas. Bitte. Ich bitte Dich. Ich kann nicht atmen, Officer. … ich kann nicht atmen. Ich kann nicht atmen.“ In einer Erklärung sagte die Polizei von Minneapolis, dass Beamte auf einen Anruf über einen Mann reagiert hätten, der der Fälschung verdächtigt wurde.

Proteste im ganzen Land – Proteste auch in Deutschland
Seit Floyds Tod gab es in den USA landesweit Proteste in mehr als 100 Städten, darunter Minneapolis, New York City, Atlanta, Denver, Memphis, Phoenix, Ann Arbor, Los Angeles und andere Städte. Einige dieser Proteste dauern schon seit Tagen an. Mehrere Kongressabgeordnete haben eine Resolution eingebracht, in der Polizeibrutalität, rassistische Profilerstellung und exzessive Gewaltanwendung verurteilt werden. Mittlerweile sind die Demonstrationen bis nach Deutschland und in andere Staaten übergesprungen.

Aber wenn wir schon beim Rassismus in den USA sind, vergessen viele (oder wissen erst gar nicht), dass es einen größeren Kontext und eine größere Geschichte afroamerikanischer Männer und Jungen, die von der Polizei getötet wurden, von denen viele, wie George Floyd, unbewaffnet waren. Seit 2014 gab es einige hochkarätige Todesfälle, darunter Eric Garner (2014), Michael Brown (2014), Tamir Rice (2014), Laquan McDonald (2014), John Crawford (2014), Freddie Gray (2015), Walter Scott (2015), Alton Sterling (2016), Philando Castile (2016), Terence Crutcher (2016), Antwon Rose (2018) und andere.

Polizeibrutalität immer der gleiche Auslöser?

Wir müssen uns schwer hüten, Vorfälle zu verallgemeinern und müssen gegen eskalierenden Hass und Voreingenommenheit arbeiten!
Am selben Tag, an dem George Floyd getötet wurde, ereignete sich im Central Park in New York City ein weiterer Vorfall. Christian Cooper, ein afroamerikanischer Mann, beobachtete gerade Vögel, als er auf einen entfesselten Hund traf. Er bat die Besitzerin des Hundes, Amy Cooper (keine Verwandte), eine weisse Frau, den Hund an die Leine zu nehmen, wie es die Parkregeln verlangen. Als sie das nicht tat, begann er, sie zu filmen. Daraufhin sagte Amy Cooper, sie werde die Polizei anrufen, „Ich werde ihnen sagen, dass ein afroamerikanischer Mann mein Leben bedroht“, während sie ihr Handy herauszog und den Notruf anrief.

Das ist doch alles nur ein amerikanisches Problem!

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Mehr als 22 Prozent der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Trotz einer langen Zuwanderungsgeschichte hat es in der Bundesrepublik bis in die 2000er Jahre gedauert, diese Realität anzuerkennen.

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